Immer wieder sind wir als Menschen, als Kirche und auch als Kirchgemeinde gefordert, neue Wege zu gehen, neues auszuprobieren, zu wagen. Wir können das in verschiedenen Haltungen tun, wie diese Skulpturen uns zeigen. Welche Figur spricht Sie an?

Diese Figuren habe ich letzten Sommer entdeckt, als ich einen Umweg machte. Die Figuren haben mich angesprochen. Als ich sie anschaute, hörte ich sie schon reden. «Schau hier, da geht’s entlang!» «Ta da- hier bin ich! Schaut mal!» «Man muss gut abwägen einerseits – andererseits…» «Ich studiere gerade die Karte, man sollte …!» «Ich komme nicht draus, ich habe keine Ahnung, ich helfe einfach mal mit!» «Wir müssen jetzt einen Schritt weiterkommen und vorwärts gehen!» «Vertraut den neuen Wegen!»

So heisst auch ein Lied aus dem Kirchengesangbuch. Es fordert uns auf: «Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist, weil Leben heisst: sich regen, weil Leben wandern heisst. … Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid.» Es ist also unsere Aufgabe, unsere Mission, uns zu bewegen, neues zu wagen, um ein Segen zu werden. Wir sind verschieden, wie die Figuren auf dem Bild. Doch wer sagt, wohin wir gehen, was wir jetzt machen? Oft wird diese Aufgabe an die Kirchenpflege oder auch an kirchliche Angestellte oder an die Pfarrpersonen delegiert. Wenn wir das Priestertum aller Gläubigen ernstnehmen, dann ist es die Aufgabe aller.

«Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen, das Land ist hell und weit.» Wir sind offen für ihre Ideen, wir unterstützen und vernetzen Sie gerne, wir sind froh, um alle, die sich einbringen mit ihren Talenten, Ideen und mitanpacken. Im Vertrauen darauf, dass Gott uns dahin leitet, «wo er uns will und braucht.» Vielleicht zur nächsten Kirchgemeindeversammlung am 16. März um 11 Uhr in unserer Kirche oder Sie kommen mit uns Mitarbeitenden ins Gespräch!

Neue Wege gehen